12.02.2008 08:37 Uhr - Kaum wurden die finanziellen Streitigkeiten zwischen dem Filmstudio New Line Cinema und Regisseur Peter Jackson beigelegt, gibt es neuen Ärger wegen vermeintlicher geldlicher Unstimmigkeiten nach dem riesigen Erfolg der
Herr-
der-
Ringe-Trilogie.
Neuer Ärger: Erneut ist offen, ob die Trilogie jemals fortgesetzt werden kann. [Quelle: siehe Bildergalerie]
So berichtet Variety, dass der Verlag HarperCollins und der britische Tolkien Trust, eine Einrichtung, welche den Nachlass des Schriftstellers J.R.R. Tolkien verwaltet, eine Klage gegen New Line eingereicht hätten. In dem 150-Millionen-Dollar-Rechtsstreit gehe es um das Ausbleiben von Gewinnbeteiligungen, die dem Treuhänder zustünden. Wie vormals schon Jackson beanstanden nun auch die Verwalter des Tolkien-Erbes, dass eine Auszahlung der zustehenden Summen seitens des verantwortlichen Studios New Line einfach nicht erfolgte.
Neben der bloßen finanziellen Problematik, steht bei dem bevorstehenden Prozess auch die Frage nach dem weiteren Verbleib der Rechte an einer Verfilmung von Tolkien-Werken im Raum. Die kürzlich erst durch die Einigung mit Peter Jackson gesicherte Adaption der Vorgeschichte
Der Hobbit in zwei Filmen scheint somit ab sofort wieder in Gefahr zu sein. Der Regisseur aller drei Filme von
Der Herr der Ringe hatte sich letztlich doch bereit erklärt, bei den Prequels mit seinem gewohnten Team als Produzent zur Verfügung zu stehen.
Ob diese Arbeit nun wirklich, wie von Fans weltweit erhofft, zustande kommen kann, werden wohl erst die nächsten Wochen, womöglich mit zahlreichen Verhandlungstagen, zeigen.
(Steve Buchta)