11.12.2007 16:15 Uhr -
US-Boy Blaine Rawlings (James Franco) erlebt die Härten des Ersten Weltkriegs. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Tollkühne Flieger in ihren knatternden Kisten - das klingt doch viel versprechend! Tatsächlich bietet das neueste Werk von Hollywood-Veteran Tony Bill (gewann 1973 einen Oscar als Produzent von
Der Clou) packende Action in der Luft und pures Popcorn-Entertainment - aber auch viel Pathos und Patriotismus.
Im Mittelpunkt steht eine Truppe junger Amerikaner, die während des 1. Weltkriegs nach Frankreich gehen, um sich zu Kampfpiloten ausgebilden zu lassen. Unter den Grünschnäbeln tummeln sich Vertreter aller Klassen und Kulturen, die sich nun im Angesicht ihrer tödlichen Aufgabe zusammen raufen müssen. Kaum haben die Jungs das knallharte Training unter Captain Thenault (Jean Reno) und Flieger-Ass Reed Cassidy (Martin Henderson) absolviert, müssen sie sich prompt bei ihrem ersten Einsatz gegen die übermächtigen deutschen Fliegerstaffeln beweisen. Dabei erweist sich vor allem der Raubein-Außenseiter Blaine Rawlings (James Franco) als echter Doppeldecker-Desperado.
Furchtlose Recken, atemberaubende Flugmanöver und jede Menge Ehrenmänner-Geschwafel -
Flyboys ist ein durchaus mitreißendes Heldenepos. Allerdings nimmt der US-verherrlichende Kitsch mitunter etwas zu sehr Überhand.