07.12.2007 10:06 Uhr -
Neben dem Steelbook ist auch eine Einzel-Disk und die Optimus-Prime-Edition erhältlich. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Gehören Sie auch zu der Generation, die mit den Spielzeugautos, die sich in Roboter und umgekehrt verwandeln können, aufgewachsen sind? Steven Spielberg kam erst über seine Kinder in Kontakt mit den Transformers. Als er sich mit seinen Sprösslingen die gleichnamige Zeichentrickserie ansah, die in den Achtzigerjahren im Zuge des Verkaufserfolgs der Spielzeugfiguren entstanden war, hatte er spontan den Gedanken, dass sich diese Thematik hervorragend für das Kino eignen würde. Jahre später und nachdem moderne Spezialeffekte eine Realverfilmung zuließen, konnte er sich seinen Traum erfüllen.
Bay lässt's krachenWer sein Heimkino mit einem effektreichen Streifen für über zwei Stunden in ein wahres Roboter-Schlachtfeld verwandeln will, macht mit Transformers definitiv nichts falsch. Soundtechnisch transformiert der Michael-Bay-Streifen der Effekt-Superlative das Heimkino in ein tosendes Schlachtfeld, bei dem auch im Wohnzimmer beinahe kein Stein auf dem anderen bleibt. Insbesondere die Sound-Texturen der Roboter sorgen für eine außergewöhnliche Atmosphäre. Gepaart mit der hochtrabenden Musikuntermalung und allen anderen großen und kleinen Soundeffekten ergibt sich eine rasante Klang-Dynamik mit mächtig Druck und Power.
Visuell macht der Silberling mit seiner gestochen-scharfen Bildqualität ebenfalls einen hervorragenden Eindruck. Wie schon bei der Code-1-Variante der Transformers (vgl. letzte Ausgabe) ist das Compositing von Robotern und Realdreh aber dadurch auch deutlicher zu erkennen. Transfromers ist eben für die große Kinoleinwand gemacht, auf der solche kleinen Mankos schlicht und ergreifend untergehen. Ansonsten kann man der wuchtigen Bilderflut aber nichts ankreiden.
ErsatzteileBei den Extras unterscheidet sich die deutsche Variante von der Code-1-Ausgabe nicht. Aufgeteilt in drei große Unterpunkte finden sich rund zwei Stunden Featurettes, die unter anderem das militärische Training, die Stunts, die Effekte und natürlich die verwendeten Autos näher beleuchten. Spektakuläres Wissen zum Film kann man sich damit zwar nicht aneignen, aber als nette Bonusdreingabe zum Film sind die Extras in Ordnung. Auf Disk eins der von uns getesteten Steelbook-Edition darf man Michael Bay zudem beim Kommentieren seiner eigenen Arbeit lauschen.
Die Optimus-Prime-Edition (nur bei Amazon erhältlich) ist mit Ausnahme der Verpackung inhaltlich identisch mit dem Steelbook. Die Einzel-Disk-Variante enthält nur den Audiokommentar von Michael Bay.
(Thomas Raab)