06.11.2007 14:17 Uhr -
Sheriff Eben (Josh Hartnett) ahnt Schreckliches nahen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
30 Tage - so lange dauert die längste Nacht in dem einsamen Alaska-Kaff Barrow. Jeden Winter ist die Kleinstadt für beinahe einen Monat in Finsternis gehüllt. Die meisten Einwohner zieht es während dieser Zeit in den Süden. Doch dieses Mal lassen sie sich etwas zu viel Zeit. Als plötzlich ein Fremder in der Stadt auftaucht, ahnt Sheriff Eben noch nichts Böses. Doch als die Sonne untergegangen ist, wird Barrow nicht nur von der Dunkelheit heimgesucht ...
Noch ein Vampirfilm? Durchaus, allerdings zeichnen sich die Blutsauger in David Slades Streifen, bei dem Sam Raimi die Produktionsfäden zog, durch ihre primitive Rohheit aus. Es geht also deftig zur Sache, wenn sich Josh Hartnett als Sheriff Eben gegen die brutalen Gestalten der Nacht stellt. Slade, der nach
Hard Candy erst seinen zweiten Film ablieferte, weiß aber auch geschickt Gänsehaut zu erzeugen und überzeugt durch eine starke visuelle Umsetzung der Graphic-Novel-Vorlage. Die Story birgt zwar nichts wirklich Überraschendes, aber für gepflegten Horror im Kino bietet sich
30 Days of Night auf jeden Fall an.