06.06.2007 16:00 Uhr -
Partner: Nicholas und Danny halten Sandford sauber [Quelle: siehe Bildergalerie]
Als Simon Pegg und Edgar Wright 2004 mit
Shaun of the Dead ihren Drehbuch-Erstling einer Zombie-Persiflage verfilmten, war der sofort entstehenden Fangemeinde klar, dass hier ein Team mit Potential am Werk war. Auch Filmgeldgeber wurden rasch hellhörig, spielte der Streifen an der Kinokasse in den USA alleine schon das Vierfache der Produktionskosten ein - vom Umsatz der DVD ganz zu schweigen. Für das neue Baby ließen die beiden sich fast 3 Jahre Zeit und - Katze aus dem Sack - es hat sich gelohnt.
Hot Fuzz erzählt die Geschichte des Londoner Top-Cops Nicholas Angel (Simon Pegg). Der ist seinen Kollegen zu eifrig und wird deshalb in die hinterste Provinz nach Sanford weggelobt - dem sichersten Ort des britischen Königreichs. Dort freundet er sich mit seinem neuen Partner, dem Sohn des Polizeichefs (Nick Frost) an. Alsbald bemerkt Angel aber, dass etwas stinkt im idyllischen Sanford. Eine Reihe von blutigen Unfällen führt ihn auf die Fährte eines Killers, den Angel in der Person Simon Skinners vermutet (Ex-Bond Timothy Dalton). Doch die Sache ist viel schlimmer, als er dachte!
Hot Fuzz ist ein Mix aus einer fleischgewordenen Räuber-und-Gendarm-Story ein paar Achtjähriger und genussvollen Zitaten aus einem halben Dutzend Actionfilmen, gewürzt mit eine ordentlichen Dosis exzentrischen britischen Humors und Referenzen an Horrorstreifen. Fans des Actiongenres werden an diesem Film Spaß haben und auch die Gefolgschaft von Shaun bekommt mit Splatter und schwarzem Humor nicht zu kurz. Die größten Schwächen von
Hot Fuzz liegen darin, dass einige der Actionsequenzen recht hausbacken anmuten - der Enthusiasmus der Hauptdarsteller trägt einen darüber aber hinweg.
Filmfans haben doppelten Spaß an
Hot Fuzz wenn es darum geht, sowohl die persiflierten Filme als auch einige der Cameos zu identifizieren. So verstecken sich Steve Coogan, Cate Blanchett, Bill Nighy und Regisseur Peter Jackson in kleinen Gastrollen.