01.08.2006 16:43 Uhr -
John Rambo zieht wieder in den Krieg.
Die Produktion des vierten Rambo-Action-Abenteuers mit Sly Stallone soll nach einigen Verzögerungen nun endlich am 1. Oktober in Thailand beginnen. In Entertainment Weekly plauderte der 60-Jährige über die Gründe für die mehrmalige Verschiebung des Projekts. Das Hauptproblem, so Stallone, sei dabei die Story gewesen. In einer Zeit der politischen Umwälzungen sei es schwer, den richtigen Gegner für Kampfmaschine Rambo zu finden. "Gegen wen sollen wir kämpfen? Die Finnen? Die Holländer?"
In
Rambo von 1982 gab der Elitekämpfer und Vietnamveteran noch den eigenen Leuten, einer Truppe Dorfpolizisten aus dem Hinterland der USA, einiges auf die Nüsse. Im zweiten Teil (
Rambo II - Der Auftrag, 1985) wurde er dann zurück nach Vietnam geschickt und durfte den Vietcongs sowie einer sowjetischen Spezialeinheit zeigen, wer das längere Messer hat. Und im bisher letzten Sequel von 1987 (
Rambo III) waren es erneut die bösen Ruskis, die diesmal in Afghanistan von Rambo eines auf die Mütze bekamen. "Leider" fand der Kalte Krieg Anfang der Neunziger ein Ende.
Also fragte Stallone das Magazin
Soldiers of Fortune um Rat und erkundigte sich nach dem repressivsten Land der Erde in der Gegenwart. Die überraschende Antwort: Burma. So findet sich Rambo in Teil 4, für das Sly selbst das Drehbuch zusammen mit Art Monterastelli (
Die Stunde des Jägers) verfasste, am Anfang in Bangkok und bald darauf auf einer blutigen Metzel-Mission gegen burmalesische Unterdrücker wieder.
Warum er nicht einfach daran festhielt, den Holländern die orangenen Trickots auszuziehen, bleibt sein Geheimnis. Wir sind enttäuscht.